Zukunft braucht Miteinander

 

Liebe Iffeldorferinnen und Iffeldorfer, wir sagen von Herzen „DANKE“ für das große Vertrauen und das tolle Ergebnis. Wir freuen uns auf die Zukunft miteinander! Jetzt gilt unsere oberste Priorität der Gesundheit und Sicherheit, dem Schutz der Gesellschaft und vor Allem der Unterstützung gefährdeter Mitmenschen. Bleibt daheim und gesund!

Ergebnis Bürgemeisterwahl:http://www.seeshaupt.de/wahl2020/BGM/buergermeisterwahlen_gemeinde_09190132.html

Ergebnis Gemeinderatswhl:http://www.seeshaupt.de/wahl2020/GR-Iffeldorf/

Trotz Coronavirus: Kommunalwahl findet statt

Die Angst vor dem Coronavirus soll niemanden vom Wählen abhalten.

Es gebe derzeit keinen Anlass, über eine Verschiebung der Kommunalwahl am Sonntag, 15. März, nachzudenken, erklärt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit Blick auf die Sorgen vor einer Ansteckung durch das neue Corona-Virus . Herrmann ruft in einer Pressemitteilung vom Mittwochabend zu Besonnenheit auf: "Niemand sollte sich davon abhalten lassen, wählen zu gehen."

Faktencheck: Die Kommunalwahl und das Coronavirus beim BR:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/faktencheck-die-kommunalwahl-und-das-coronavirus,Rspzbh5

Eine Anleitung zur Briefwahl und die erforderlichen Fristen gibt es unter
https://www.br.de/nachrichten/bayern/briefwahl-bei-der-kommunalwahl-2020-das-muessen-sie-beachten,RoTZ5YN

Ich bin krank und kann nicht ins Wahllokal - was mache ich nun?
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ich-bin-krank-und-kann-nicht-ins-wahllokal-was-mache-ich-nun,RsurUgF

30km/h? - der Bauhof macht’s!

Bei unserem letzten Ortsteilbesuch kam die Anregung von einer Teilnehmerin: „Warum bringt die Gemeinde eigentlich in den 30er Zonen keine Piktogramme „30“ an, um die Autofahrer daran zu erinnern, nicht schneller zu fahren?“

Eine gute Idee, fand Hans Lang und hat umgehend die Zustimmung zur Bestellung von 50 solcher Piktogramme eingeholt. Die lagen nun schon einige Zeit im Bauhof bereit, konnten aber wegen der Witterung nicht angebracht werden. Seit Anfang März sind die Mitarbeiter des Bauhofs nun dabei, die Piktogramme auf den Fahrbahnen der 30er Zonen und 30er Straßen anzubringen. Ein erheblicher Teil der Straßen ist bereits fertig und am 11.März wurden auch in der Alpenstraße die „Erinnerungen“ aufgeklebt. Wieder ein kleiner Schritt, um die Verkehrssituation im Dorf zu verbessern!

Söder macht’s möglich

Tempolimit für Pferdehof an der A94                                                                      
– was ist mit der A95 bei Iffeldorf?

Manchmal geht es ganz schnell mit einem Tempolimit an der Autobahn. Zumindest, wenn es sich um die neue Isentalautobahn handelt.

Beispielsweise bei einem Pferdehof, der „nur“ 400 Meter von der A94 entfernt liegt und von Ministerpräsident Markus Söder besucht wurde, weil sich die Anwohner über den Lärm, der von der neuen A94 ausgeht, beschwert haben. Natürlich kam Markus Söder nicht mit leeren Händen: Extrem  schnell - gewissermaßen auf Zuruf - soll  das vom Ministerpräsidenten versprochene Tempolimit umgesetzt werden. Schon am 1. Februar 2020 soll es in Kraft getreten sein. Da waren, wenn man denn der Berichterstattung (Münchner Merkur vom 9. Jan. 2020) glauben darf, selbst die Anwohner und Zuhörer so baff, dass nicht einmal Applaus aufkam. So kann es gehen!

Dabei ist es gar nicht so einfach, ein Tempolimit auf der Autobahn durchzusetzen, denn dazu muss ein zwingender Grund vorliegen: Lärm oder Unfallgefahr! Jeder Autofahrer, der sich nicht an das Tempolimit hält und geblitzt wird, kann gerichtlich prüfen lassen, ob das Tempolimit zu Recht verhängt wurde. Bis eine Schallschutzwand errichtet ist, dürfte es zulässig sein, zumindest für den Pferdehof.

Seit Jahrzehnten leiden Iffeldorfer*innen, die am Nantesbucher Weg oder in Untereurach nur 215 bzw. 260 Meter von der A95 entfernt wohnen, unter Lärm. Selbst im Dorf ist die Autobahn noch deutlich zu hören. Während Ministerpräsident Markus Söder in Hammersdorf bei Buch im Landkreis Erding nun Lärmschutzwände für essenziell hält, wurden in der Vergangenheit sämtliche Eingaben der Gemeinde Iffeldorf rundweg abgelehnt. Jeder Versuch, durch ein Tempolimit oder eine Schallschutzwand Abhilfe zu schaffen, wurde abgeblockt, und das wohlgemerkt bei Wohngebieten, die viel näher an der Autobahn liegen als der jetzt im Schnellverfahren zu schützende Pferdehof. Wenn Ministerpräsident Markus Söder anmerkt, dass ein Tempolimit nix kostet, dann ist das nicht erst seit seinem Amtsantritt so. Ein Tempolimit für Iffeldorf hätte auch schon vor 10 Jahren nichts gekostet!

Für ein sofortiges Tempolimit an der A95 gibt es allerdings noch einen weiteren, gravierenden Grund: die Unfallgefahr! Die A95 München/Garmisch-Partenkirchen ist inzwischen international als Hochgeschwindigkeits­strecke bekannt, für die findige (oder besser skrupellose) Autovermietungen Arrangements mit PS-starken Super-Sportwagen bis hin nach Israel anbieten.

Morgens in München shoppen, nachts auf der A95 zwischen München und Garmisch - an Iffeldorf vorbei - Autorennen fahren. Nicht immer geht das glatt ab. Das ein oder andere Rennen endete bekanntlich mit einem Crash und es gibt auch Fahrer, die das Arrangement „München und A95“ nicht überlebt haben.

Aber auch ohne die internationalen Highspeed-Events ist die A95 zwischen den Anschlussstellen Seeshaupt und Sindelsdorf alles andere als ungefährlich. Nahezu jede Woche ist die Freiwillige Feuerwehr Iffeldorf, die auf der A95 nur einen kleinen Abschnitt (Seeshaupt=>Sindelsdorf) betreut bei Einsätzen gefordert; etwa 1 Mal pro Monat wegen eines Unfalls. Und nicht selten kommen die ehrenamtlichen Retter dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen. In vielen Fällen ist unangepasste Geschwindigkeit der Unfallgrund. Dass hier einfach zu schnell gefahren wird, zeigen die in 2019 deutlich zurückgegangenen Unfallzahlen wegen der baustellenbedingten Geschwindigkeitsbegrenzung. Ein Tempolimit auf der A95 könnte die Situation zum Nulltarif (s.o.) entschärfen. Wenn man denn will.

Und noch etwas spricht für ein Tempolimit: Langsamer fahren heißt auch weniger CO2-Emissionen. Weniger Lärm, weniger Unfälle, weniger CO2 – gewichtige Argumente für ein Tempolimit auf der A95 an der Anschlussstelle Iffeldorf, was spricht eigentlich jetzt noch dagegen?

Martina Ott und Wolfgang Döhl

Gelbe Blatt/Rundschau: Auf Sieg gepolt

Vielen Dank an das Gelbe Blatt/Rundschau für Penzberg für das gute Gespräch und den ausführlichen Artikel über unseren Bürgermeisterkandidaten Hans Lang vom 06.03.2020.

https://www.dasgelbeblatt.de/lokales/penzberg/kommunalwahl-spd-mann-hans-lang-will-buergermeister-iffeldorf-werden-13581284.html

Zwei kleine Richtigstellungen von Hans Lang:

Hans Lang ist im Skiclub seit ca sechs Jahren nicht mehr aktiv. Er hat den Verein vor 41 Jahren gegründet und war dort lange engagiert.

Den Arbeitskreis "Wohnen für Alle" hat Herr Lang nicht gegründet, sondern er ist auf Antrag der Nachbarschaftshilfe vom Gemeinderat beschlossen worden. Hans Lang darf diesen Arbeitskreis seit 1 1/2 Jahren leiten.

 

Die neue 1 /2020 Lupe ist da

In unserer neuen Lupe beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Themen:

  • Radtunnel an der A95
  • SPD Präsentation
  • Ehrenamtspreis für Hans Lang
  • Dorfbegehungen gehen weiter
  • Warum ich die Kandidatur von Hans Lang für das Amt des 1. BÜRGERMEISTERS in Iffeldorf unterstütze

Die Lupe Zum Download gibt es unter "Unsere Themen -> Lupe 01/2020"

Politischer Aschermittwoch

Einen gelungenen Abend zum Politischer Aschermittwoch präsentierte uns das Kabarett "Quand & Quer" in der ausverkauften Iffeldorfer Mehrzweckhalle.

Mit pointiertem Witz nahmen hierbei Michi Schrör und HD Necker die lokale Politik in Iffeldorf und Penzberg auf die Schippe.

Durch den Abend führte Stefan König.

Erste Eindrücke zur Veranstaltung haben wir unter "mehr erfahren..." zusammengestellt.

Volles Haus und überzeugendes Programm bei SPD/parteifrei Iffeldorf

Hans Lang und sein Team der SPD/parteifrei Iffeldorf hatten zu einer „Reise in die Zukunft des Dorfes“ ins Gemeindezentrum geladen und freuten sich über mehr als 100 interessierte Besucher.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem schwungvollen musikalischen Auftakt des Duos Ca touche übergab der SPD-Vorsitzende Hans Dieter Necker das Wort an den Bürgermeisterkandidaten Hans Lang. Diesem war die Freude über die vielen Besucher und das große Interesse deutlich ins Gesicht geschrieben. So begann die Reise mit einem kurzweiligen Rückblick in das Leben des Hans Lang und seine Motivation für das Amt des Ersten Bürgermeisters. Er hob besonders sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in örtlichen Vereinen, seine Kompetenz auf kommunaler Ebene -  19 Jahre Gemeinderat,  6 Jahre als 2. Bürgermeister - und seine  Führungsqualitäten hervor. „Iffeldorf ist bei mir in guten und erfahrenen Händen. Versprochen!“ Das Publikum, sichtlich beeindruckt vom überzeugenden Vortrag, spendete viel Applaus.

Freude und der ein oder andere Schmunzler kam anschließend bei den Zuhörern auf als Isolde Künstler die Vorstellung der Kandidaten übernahm. Charmant, mit einer individuellen Charakterisierung und einem humorvollen Spruch für jeden, bat sie diese, sich hinter Hans Lang zu versammeln: ein Bürgermeisterkandidat, ein Team. Ein Querschnitt durch alle Alters- und Berufsgruppen. Eine Liste, die es in dieser Form bei der Iffeldorfer SPD noch nicht gegeben hat.

Von den abgegebenen, gültigen Wählerstimmen über die Sitzverteilung zu den Mitgliedern des Gemeinderats

Verfahren
Um die für die einzelnen Listen abgegebenen, gültigen Wählerstimmen in Gemeinderatssitze umzurechnen, gibt es mehrere Verfahren. D’Hondt und Hare/Niemeyer sind vielen (älteren) Wählerinnen und Wählern als Verfahren sicherlich vom Namen her bekannt. Leider weisen diese Verfahren methodische Nachteile auf (vgl. hierzu https://www.wahlrecht.de/verfahren/hare-niemeyer.html und die dort angegebene Literatur). Deshalb werden sie bei der Bundestagswahl und auch bei der Kommunalwahl in Bayern nicht mehr angewendet. Stattdessen kommt das Verfahren nach Sainte-Laguë/Schepers zum Einsatz (vgl. hierzu https://www.bundeswahlleiter.de/service/glossar/s/sainte-lague-schepers.html).

 

Um die Sitzverteilung nach Sainte-Laguë/Schepers zu berechnen, gibt es mehrere Wege, die selbstverständlich alle zum gleichen Ergebnis führen. Weil nach der Auszählung der Gemeinderatswahl zunächst die Anzahl der Sitze für die einzelnen Listen im Vordergrund stehen dürfte, ist die iterative Vorgehensweise der einfachste und schnellste Weg. Diese Vorgehensweise wurde übrigens auch bei der Auszählung der letzten Bundes­tags­wahl angewendet.

Bei der iterativen Vorgehensweise benötigt man in der Regel 2 Schritte, um die exakte Sitzanzahl zu bestimmen. Meist erhält man aber bereits beim ersten Schritt eine sehr gute Annäherung, aus der sich das Endergebnis meist direkt ablesen lässt.