Zukunft braucht Miteinander

Volles Haus und überzeugendes Programm bei SPD/parteifrei Iffeldorf

Hans Lang und sein Team der SPD/parteifrei Iffeldorf hatten zu einer „Reise in die Zukunft des Dorfes“ ins Gemeindezentrum geladen und freuten sich über mehr als 100 interessierte Besucher.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem schwungvollen musikalischen Auftakt des Duos Ca touche übergab der SPD-Vorsitzende Hans Dieter Necker das Wort an den Bürgermeisterkandidaten Hans Lang. Diesem war die Freude über die vielen Besucher und das große Interesse deutlich ins Gesicht geschrieben. So begann die Reise mit einem kurzweiligen Rückblick in das Leben des Hans Lang und seine Motivation für das Amt des Ersten Bürgermeisters. Er hob besonders sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in örtlichen Vereinen, seine Kompetenz auf kommunaler Ebene -  19 Jahre Gemeinderat,  6 Jahre als 2. Bürgermeister - und seine  Führungsqualitäten hervor. „Iffeldorf ist bei mir in guten und erfahrenen Händen. Versprochen!“ Das Publikum, sichtlich beeindruckt vom überzeugenden Vortrag, spendete viel Applaus.

Freude und der ein oder andere Schmunzler kam anschließend bei den Zuhörern auf als Isolde Künstler die Vorstellung der Kandidaten übernahm. Charmant, mit einer individuellen Charakterisierung und einem humorvollen Spruch für jeden, bat sie diese, sich hinter Hans Lang zu versammeln: ein Bürgermeisterkandidat, ein Team. Ein Querschnitt durch alle Alters- und Berufsgruppen. Eine Liste, die es in dieser Form bei der Iffeldorfer SPD noch nicht gegeben hat.

Von den abgegebenen, gültigen Wählerstimmen über die Sitzverteilung zu den Mitgliedern des Gemeinder

Verfahren
Um die für die einzelnen Listen abgegebenen, gültigen Wählerstimmen in Gemeinderatssitze umzurechnen, gibt es mehrere Verfahren. D’Hondt und Hare/Niemeyer sind vielen (älteren) Wählerinnen und Wählern als Verfahren sicherlich vom Namen her bekannt. Leider weisen diese Verfahren methodische Nachteile auf (vgl. hierzu https://www.wahlrecht.de/verfahren/hare-niemeyer.html und die dort angegebene Literatur). Deshalb werden sie bei der Bundestagswahl und auch bei der Kommunalwahl in Bayern nicht mehr angewendet. Stattdessen kommt das Verfahren nach Sainte-Laguë/Schepers zum Einsatz (vgl. hierzu https://www.bundeswahlleiter.de/service/glossar/s/sainte-lague-schepers.html).

 

Um die Sitzverteilung nach Sainte-Laguë/Schepers zu berechnen, gibt es mehrere Wege, die selbstverständlich alle zum gleichen Ergebnis führen. Weil nach der Auszählung der Gemeinderatswahl zunächst die Anzahl der Sitze für die einzelnen Listen im Vordergrund stehen dürfte, ist die iterative Vorgehensweise der einfachste und schnellste Weg. Diese Vorgehensweise wurde übrigens auch bei der Auszählung der letzten Bundes­tags­wahl angewendet.

Bei der iterativen Vorgehensweise benötigt man in der Regel 2 Schritte, um die exakte Sitzanzahl zu bestimmen. Meist erhält man aber bereits beim ersten Schritt eine sehr gute Annäherung, aus der sich das Endergebnis meist direkt ablesen lässt.

4.Iffeldorfer Gespräch zum Thema "Dorfentwicklung"

DORFENTWICKLUNG BRAUCHT MEHR MITEINANDER

Am 4.2.2020 folgten wieder erstaunlich viele Iffeldorfer*Innen der Einladung von Hans Lang, 2. BGM der Gemeinde Iffeldorf und Kandidat für das Amt des 1. BGM zum „Iffeldorfer Gespräch“. Zum Thema „Dorfentwicklung wurde schnell auch eine zentrale Feststellung „auf den Tisch“ gelegt:

Eine Bürgerversammlung im Jahr reicht nicht aus und lässt auch eine echte Beteiligung der Bürger kaum zu. Wir wollen bei der zukünftigen Gestaltung unseres Dorfes mitmachen, weil wir kein Bauträgerdorf sein wollen!“

Das passt sehr gut zu dem, was Hans Lang und sein Team unter Dorfentwicklung verstehen: „Eine frühzeitige, planvolle Reaktion auf zentrale Herausforderungen in den Bereichen Bauen & Wohnen, Mobilität & Verkehrs sowie Umwelt & Klima unter Einbeziehung aller Bürger“.

Im Rahmen dieses Dialogs müssen Antworten auf die Sorgen entwickelt werden, die Iffeldorfer*Innen wie folgt ausdrückten: „Ich arbeite im Sozialbereich, werde hier in Iffeldorf dringend gebraucht, aber eine Wohnung kann ich mir hier nicht leisten!“ – „Meine Kinder suchen ein Grundstück oder ein Haus, aber bei diesen Preisen haben sie als junge Familie keine Chance!“ – „Ich kann absehen, wann ich auf betreutes Wohnen angewiesen bin, aber in Iffeldorf tut sich einfach nichts!“

Keine attraktive Alternative zum eigenen Auto !

Am 21.01.2020 haben wir von einer Roche-Mitarbeiterin, die in Iffeldorf am alten Sägewerk wohnt, die neue „Ringlinie Sindelsdorf=> Habach=> Antdorf=> Iffeldorf=> Penzberg“ testen lassen. Für  viele Iffeldorfer*Innen, die bei Roche arbeiten, könnte gerade diese Ringlinie morgens ein idealer Zubringer zur Arbeit sein und abends einen schnellen Heimtransport bieten.

Fazit unserer Testerin: „Um von Iffeldorf nach Roche zu kommen, ist das eigentlich der ideale Bus.  Aber dass er so schwach besetzt ist, wundert mich bei den Preisen nicht! Für diesen km-Preis kann ich mir ja schon fast einen Sportwagen mieten!“

Dass der Busfahrer auf der Hinfahrt ihr gegenüber dann auch noch sein völliges Unverständnis zum Ausdruck brachte, warum die Linie so schlecht angenommen wird, hat sie dann aber doch ziemlich aus der Fassung gebracht. Ein Gefühl für Preis und Leistung scheint irgendwie nicht zu existieren!

Wahlverfahren und Briefwahl

Briefwahl bei der Kommunalwahl: Das müssen Sie beachten

Sie sind am 15. März verhindert und können nicht ins Wahllokal gehen? Dafür gibt es die Möglichkeit der Briefwahl. Was zu tun ist, erfahren Sie unter

https://www.br.de/nachrichten/bayern/briefwahl-bei-der-kommunalwahl-das-muessen-sie-beachten,RoTZ5YN

 

Kommunalwahl: Wählen ohne Verzetteln

Die Kommunalwahl ist die komplizierteste Wahl Bayerns - und zugleich die wählerfreundlichste. Ein Film des BR zeigt, wie Sie kumulieren und panaschieren, ohne sich zu verzetteln.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/kommunalwahl-waehlen-ohne-verzetteln,RoUD1kj

SPD-Iffeldorf fordert Fahrradtunnel an der Anschlussstelle Iffeldorf

Ergebnis der Verkehrszählung am 15.01.2020 an den Anschlussstellen Iffeldorf sowie Schäftlarn der BAB95

Dass die Situation an der Autobahnanschlussstelle gefährlich ist, wissen wir seit Langem und haben auch schon oft darauf hingewiesen. Wenn man sich aber nur die Zahlen dieser ersten Erhebung ansieht, lässt sich ein dringender Handlungsbedarf überhaupt nicht mehr bestreiten!,

fasst Hans Lang die Erkenntnisse dieser ersten, noch nicht optimalen Zählung zusammen.

Iffeldorfer*Innen fordern sichere Radlwege

Mehr als 35 Iffeldorfer*Innen waren am 07.1.2020 der Einladung gefolgt, um mit Hans Lang, 2. BGM von Iffeldorf und Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters, neue Mobilitätskonzepte für Iffeldorf zu diskutieren. Die ungesicherten Radlstrecken waren dabei der rote Faden, der sich durch die gesamte Diskussion zog. Exakt diese Gefahrenstrecken werden auch im Radwegekonzept des Landkreises für Iffeldorf herausgestellt.

Ein Gefahrenschwerpunkt ist - neben der Hofmark - die Querung der Kochlerstrasse und an erster Stelle die gefährliche Querung der Autobahnanschlussstelle an der Staatsstraße nach Penzberg. Mit unzähligen Schildern und Fahrbahntrennern aus Plastik Tag für Tag eine große Herausforderung für viele Iffeldorfer Radler*Innen auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule.
 

Lust auf „Neue Mobilität“?

zunehmend nachhaltiger Individualverkehr & intelligenter öffentlicher Personennahverkehr.

... oder weiter wie bisher?

Um diesen Zwiespalt zu erörtern trafen sich am 7. Januar 2020 auf Einladung der SPD Iffeldorf ca. 35 Iffeldorfer im Cafe Hofmark.

Gleich vorweg genommen - so kann es nicht weitergehen!

 

Zu Beginn sammelten die TeilnehmerInnen gemeinsam die Verkehrsprobleme im Ort:

  • Zu viel fließender und ruhender KFZ-Verkehr, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen mit sonnigem Wetter
  • Keine Fahrradwege und Platz für Fahrradfahrer in der Hofmark, Staltacherstraße und Alpenstraße
  • Unübersichtliche Vorfahrtssituation auf dem Radweg am Autobahnanschluss in Richtung Penzberg

In der anschließenden lebhaften Dikussion fanden sich einige konstruktive und teils auch mutige Lösungsansätze zu den oben beschriebenen Problemen.

  • Da die Autobahnbrücke an der Ausfahrt Iffeldorf/ Penzberg im nächsten Jahr abgerissen und saniert werden soll, sollte geprüft werden, ob eine Untertunnelung der Ausfahrt auf Iffeldorfer Seite (wie in Schäftlarn bereits realisiert) möglich ist.
  • Es sollen Möglichkeiten gefunden werden Radwege im Bereich Hofmark und Staltacherstraße zu etablieren. Hierzu wurden eine Einbahnstraßenregelung in der Staltacherstraße diskutiert und Fahrradwege statt der Parkbuchten in der Hofmark vorgeschlagen. Aufschluss über mögliche Lösungen soll über ein Gutachten bzw. eine Studie eingeholt werden.
  • Durch die Flut an erholungssuchenden Großstädtern, die jedes Wochenende in einer Blechlawine über Iffeldorf hereinbrechen, ist ein Kollaps des Parkraums im gesamten Dorf vorprogrammiert. Mit Hilfe von Informationen an Parkautomaten über die Möglichkeiten einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, einhergehend mit einer Verteuerung der bestehenden Parkplätze, könnte eine Entlastung erreicht werden.

Tenor aller GesprächsteilnemerInnen war, dass die Fokusierung auf das KFZ im Verkehrsraum nicht mehr zeitgemäß sei und ein Umdenken stattfinden müsse. Um eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer zu erreichen, soll daher der Fokus auf weniger Raum für Autos und mehr Platz für Fahrradfahrer und Fußgänger gelegt werden. Aufgrund der durch die lebhafte Diskussion bereits fortgeschrittenen Zeit konnten wir weitere Lösungsansätze wie Carsharing oder Ausbau des ÖPNV nicht mehr abschließend erörtern. Dies werden wir aber sicherlich zu einem anderen Zeitpunkt wieder aufnehmen.

Wir bleiben dran!